Daniel Bryan und Mick Foley – die General Manager von RAW und Smackdown

Nach einer eher unmotivierten Suche (man erinnere sich an John Laurinaitis und Teddy Long) nach den General Managers der beiden WWE Brands RAW und Smackdown stehen diese nun fest:

Mick Foley wurde von Stephanie McMahon zum GM von Monday Night Raw ernannt
und Shane McMahon bestimmte Daniel Bryan zum GM von Smackdown.

Ich habe nichts gegen Foley oder Bryan, sehe diese Entscheidung aber kritisch. Foley war ein guter Wrestler … Stuntman und Bryan ein Ausnahmeperformer im Ring. Mick Foley konnte man jederzeit ein Mikro in die Hand drücken, Daniel Bryan mit einer Hand auf den Rücken gebunden in den Ring schicken. So weit, so gut. Allerdings ist Foley eine Type von gestern. Das ist nicht schlimm, ich liebe viele Leute von „gestern“ – aber beim aktuellen Durchschnittsalter der WWE Fans ist schon eher die Ernennung Daniel Bryans sinnvoll. Seine aktive Zeit liegt erst 2-3 Jahre zurück. Leider, leider … so gut er im Ring war, so dröge sind seine Ausflüge in die Welt der Promos. Und darauf wird es ankommen.
Abgesehen davon spielen Beide nur eine „on screen“ Rolle, die wirklichen Machthaber sind weiterhin die beiden kleinen McMahons respektive Vince McMahon. Ich weiß nicht, ob das der Reputation beider GM’s zuträglich ist. Mick Foleys Karriere im und außerhalb des Rings war abgesehen von ein paar Nostalgieauftritten ohnehin bereits beendet, bei Daniel Bryan wusste man nicht, in welcher Form er dem Wrestling erhalten bleibt (Trainer, Road Agent, Booker …). Ich persönlich finde, als Trainer oder Road Agent hätte er seine Talente zur Verbesserung der Situation weitaus effektiver einbringen können. Von wem könnte man im WWE Performance Center das Geschäft besser lernen als von einem Coach Daniel Bryan??

Wenn es allein nach den GM’s ginge, stünde für mich die Wahl der cooleren Show jetzt schon fest. Allerdings war Smackdown seit seinem Bestehen immer nur 2. Wahl und so etwas wie die RAW Resterampe. Will man das ändern, braucht man nicht nur einen zugkräftigen Namen für den Posten des General Managers. Nein, man braucht auch einen belastbaren Roster mit jungen, vielversprechenden Talenten und erfahrenen Veteranen. Dazu ein Booking der Premiumklasse. Sollte daran nicht gearbeitet werden, ist der Effekt des Brand Splits schneller verpufft als ein Yes-Chant.

Und jetzt seid Ihr dran:

Mick Foley und Daniel Bryan als General Manager - Wie findet ihr das?

Zu den Abstimmungsergebnissen

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